Heilstätten Beelitz / Berlin

Martin Dürr



Serie: 

Heilstätten Beelitz

  
Die Heilstätten Beelitz befinden sich ca. 30 Minuten per Auto südwestlich
von Berlin, noch hinter Potsdam. Ursrünglich für Lungenkranke aus Berlin
selbstim vorigen Jahrhundert gebaut durchlebten die Gebäude eine Reihe von schicksalhaften Wendungen um nun unberührt under Witterung ausgesetzt ihr Dasein zu fristen.

Man kommt da nicht ohne Anmeldung rein, kostet 45 Euro und man kann sich mit ca. 25 anderen Fotografen um die besten Plätze streiten und dem einen oder anderen mal gepflegt die Aufnahme versauen durch schwankenede Dielenböden oder in dem man einfach quer durchs Bild latscht. Die Beschreibung der Teilnehmer ist allein eine Erzählung wert.

Verteten war fotografisch alles mit dem man hätte Bilder machen können. Natürlich keine Handys ... halt, stimmt nicht ganz. ;-)
Für mich war es eine echte Herausforderung, da ich mit viel Equipment kam. Zwei Stative (tragbar) und diversen Kameras. Mir ging es neben der Fotografiererei eben auch darum herauszufinden mit welchem Equipment ich am besten zurecht komme. Lange Rede kurzer Sinn: Ich würde mich in Zukunft auf nur eine Kamera beschränken, basta! Ich hatte viel zu viel damit zu tun welche Kamera ich jetzt für welche Situation einsetzen würde.
Fazit 1: Mir fehlt ein gescheiter Fernauslöser mit dem ich auch Belichtungsreihen schießen kann.
Fazit 2: selbst bei bewegungslosigkeit schwingen diese verdammten Böden so stark im Mikrobreich dass sogar mein Nokia 1020 unscharfe Bilder bei Belichtungsreigen geschossen hat.
Fazit 3: Ich bin sowas von ungeduldig dass ich manchmal die D800 am liebsten in die Ecke geschmissen hätte. Sie ist toll, aber leider nicht so intuitiv bedienbar wie ich mir das wünschen würde.
Fazit 4: Die Sigma DP Kameras sind superscharf, allerdings mögen auch sie keinen Wackelboden und selbst bei ISO 1oo und dunklen Zimmern rauschts im Bild.
Fazit 4: es gibt noch unendlich viel zu tun. ;-)

Im Prinzip sind die Bilder hier nix besonderes ... halt nur ein kaputtes,
halb zerfallenes Bauwerk auf Zelluloid, äh Chip gebracht.

Architektur und Skulpturenbilder folgen demnächst.

Liebe Grüße


Martin